Naturwissenschaften an der Hauptschule
Der Hauptschulabschluss ist in Deutschland der niederste Ausbildungsabschluss, der erreicht werden kann. Mit einem Hauptschulabschluss kann man nicht Studieren und viele Berufsausbildungen sind einem verwehrt. Dennoch ist dieser Abschluss gut für Schüler geeignet, die sich von Anfang an schwer in der Schule tun und die sich in der Arbeitswelt wohler fühlen.
Die Naturwissenschaftlichen Fächer spielen in der Hauptschule eine wichtige Rolle. Vor allem für die Hauptschüler wird der Unterrichtsstoff, der in den Naturwissenschaftlichen Fächern gelehrt wird, besonders anschaulich dargestellt. Das Fach Biologie beispielsweise wird auch im Freien im direkten Kontakt zu der Umwelt gelehrt. Auch gibt es Ausflüge in einen Botanischen Garten. Daher sind die Ergebnisse von Leistungsnachweisen der Naturwissenschaftlichen Fächer besonders gut. Somit wäre bewiesen, dass durch einen veranschaulichten Unterricht der Lernstoff besonders leicht zu merken ist und ihn die Schüler auch noch richtig anwenden können.
Daher sollte man überleben, ob diese Art und Weise des Unterrichts nicht auch geeignet wäre für Realschulen oder auch gar für Gymnasien. Denn nur das reine lernen von weißen Blättern oder von Tafeleinträgen ist sehr müßig. Man könnte also überlegen wie man den Unterrichtsstoff der Naturwissenschaftlichen Fächer interessanter gestalten könnte. Dies hat nichts damit zu tun, dass die Schüler den Stoff nicht verstehen würden, allerdings kann durch kleine Auflockerungen und Abwechslungen ein höherer Lernerfolg erzielt werden. Dies wäre gerade in Zeiten wünschenswert, in denen die Pisa- Studie so schlechte Ergebnisse für unsere Schüler aufweist. Mit nahmen und veranschaulichtem Unterricht kann man den Schülern viel mehr von der Natur und den Naturwissenschaften vermitteln, was auch dauerhaft hängen bleibt und im Gehirn abgespeichert wird.
Wenn es bei den Hauptschulen so gut funktioniert kann es bei den Realschulen und Gymnasien nicht anders sein. Daher sollten die verschiedenen Schulen nicht für sich selbst nach den richtigen Lehrmethoden suchen, sondern es sollte eine Lösung geben, die über die „Grenzen der Schule“ hinausgeht. So könnten schließlich alle profitieren- am meisten unsere Schüler natürlich.